dertyp: auf die Schnelle

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      17 Oct 2010

      Philips SensoTouch 3D - unboxing und erste Eindrücke

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      Ich habe erneut das Vergnügen, im Rahmen eine trnd-Projekts ein Produkt von Philips zu testen und bekannt zu machen. Diesmal handelt es sich um den neuesten Rasierer aus dem Hause Philps, den SensoTouch 3D (RQ1250CC). Er soll durch seinen neuartigen Scherkopf mit "Gyroflex 3D" die Rasur nicht nur gründlicher machen, sondern verspricht auch, die Hautirritationen zu minimieren. Außerdem kann man ihn sowohl trocken als auch nass benutzen, da das Gehäuse 100% wasserdicht ist, und somit die Elektronik im Inneren keinen Schaden durch Wasser erleiden kann.

      Einige dieser Bilder wurden mir von Philips zur Verfügung gestellt, einige habe ich (klar erkennbar) selbst gemacht.
      Hier der Rasierer in der Gesamtansicht:
      Philips-sensotouch

      Nicht auf dem Bild ist die Akku-Anzeige, welche einen unterhalb des Einschaltknopfes über eine Anzeige aus drei weißen LED über den Ladezustand informiert. Diese Art der Akku-Anzeige finde ich völlig ausreichend. Die höherwertigen Modelle dieser Baureihe von Philips hätten noch eine Restlaufzeit-Anzeige mit Minutendisplay, was ich aber übertrieben finde. Entscheidend ist für mich die Rasierleistung und die generelle Handhabung. Wenn man zu hause ist steckt der Rasierer sowieso die meiste Zeit in der Jet Clean Station oder in der Ladestation, und ist folglich ohnehin voll geladen. Da würde die Minuten-Anzeige also immer 60 Minuten anzeigen, wodurch sie eher nutzlos wirkt.

      Natürlich ist solch ein Projekt nicht ohne ein vernünftiges unboxing über die Bühne zu bringen. Hier also meine Fotos:

      Das Paket - noch ungeöffnet
      P1000781

      Das Paket ohne Deckel (rausgenommen habe ich hier schon die Rücksendeunterlagen, eher uninteressant da ich den Rasierer auf jeden Fall behalten werde)
      P1000783

      Der Inhalt des großen Pakets: 3x Jet Clean Fluid, 3x Rasierschaum, 10x Kugelschreiber, eine Broschüre mit Tipps zur Rasur, der Projektfahrplan, Marktforschungsunterlagen und Broschüren zum Weitergeben
      P1000784

      Das innere Paket - ein erster Einblick (Ladegerät und Rasierer kann man erkennen)
      P1000786

      Ladegerät, Schutzkappe für Scherköpfe, Reinigungspinsel, 1x Jet Clean Fluid, Ladestation, Rasierer, Handbuch, Garantiehinweis, Reise-Etui (im rechteckigen Karton)
      P1000787

      Der gesamte Inhalt beider Pakete. Hier sieht man auch die Jet Clean Station über die der Rasierer gereinigt und geladen werden kann, sowie links daneben das Reise-Etui
      P1000790

      Man sieht hier ganz klar, dass sich das Team von trnd wirklich nicht hat lumpen lassen. Drei zusätzliche Flaschen Jet Clean Fluid (je 6€ im Einzelhandel) und drei kleine Dosen Rasierschaum runden das Paket perfekt ab. Die Broschüren und Kugelschreiber sind ideale Hilfsmittel zum Weitersagen, man ist auf seiner Mission also bestens versorgt.

      Ich habe schon seit einigen Jahren Rasierer von Philips für die tägliche Rasur im Einsatz, und mein vorheriges Modell ist der Arcitec RQ1075. Ich werde mich in dieser und den folgenden Reportagen also auch ab und zu im direkten Vergleich auf diesen Rasierer beziehen.

      Das Erste was mir beim Auspacken aufgefallen ist, ist die neue Größe des Scherkopfes. Gerade auch im Vergleich zum Arcitec ist dieser schier riesig. Er ist gut doppelt so hoch wie der des Arcitec und weist eine völlig andere Aufhängung der einzelnen Scher-Elemente auf. Der Scherkopf und seine neuartige Aufhängung sind auch der Grund für den Namen des Rasierers - die drei Dimensionen, in die sich der Scherkopf bewegen kann haben ihm den Namen SensoTouch 3D gegeben. 

      Hier sieht man die Bewegungsrichtungen der einzelnen Komponenten:
      Icon-sensotouch-04

      Die einzelnen Scher-Elemente kippen nach innen und außen (und das mit wesentlich weniger Widerstand als beim Arcitec, bei dem sie sowieso nur nach außen kippen konnten), und der gesamte Scherkopf neigt sich in alle Richtungen. So ist eine wirklich gründliche Rasur auch am Hals und dem Bereich rund um den Adamsapfel möglich. Der niedrigere Widerstand erlaubt eine gründliche Rasur mit minimalem Druck, so dass Irritationen vermieden werden.

      Außerdem ist die Grund-Form des Rasierers anders und in meinen Augen viel besser. Der SensoTouch liegt deutlich angenehmer in der Hand, und man hat stets das Gefühl, zu 100% zu wissen wo man sich gerade der Gesichtsbehaarung entledigt. Auch die Öffnungen der einzelnen Scher-Elemente sind anders gestaltet, und erlauben so auch die Entfernung von etwas längeren Barstoppeln, wie sie nach einem entspannten Wochenende auch mal vorkommen können. Hier musste ich bislang auf den Trimmer zurückgreifen, das hat sich mit dem SensoTouch 3G jedoch erledigt.

      Das neue Design ist hier deutlich erkennbar:
      Icon-sensotouch-01

      Der äußere Ring kürzt mittlere Stoppeln, der mittlere die langen und der innere die kürzeren Haare. Ich muss sagen dass dies nicht nur auf dem Bild gut aussieht, sondern in der Tat genau so funktioniert. Gerade am Hals rund um den Kehlkopf hatte ich hier früher eine schwer zu rasierende Stelle, mit dem SensoTouch 3D kann ich ganz normal drüber rasieren, und alle Haare werden optimal erwischt.

      Auch das Motorengeräusch ist anders als beim Arcitec - es ist deutlich leiser und angenehmer. Auffällig ist hier auch das Gefühl der "Leistung" des Rasierers. Beim Einschalten macht der Apparat einen Ruck gegen den Uhrzeigersinn, wenn sich der Motor beginnt zu drehen. Das erinnert ein Bisschen an einen im Stand hoch drehenden Motor im Auto, der das Fahrzeug kurz wanken lässt.

      Die Jet Clean Station ist für mich mittlerweile zum kaufentscheidenden Kriterium für Rasierer geworden. Ich möchte nicht mehr darauf verzichten, nach der Rasur den Rasierer in die Station zu stellen, einen Knopf zu drücken und nach ein paar Minuten Reinigung und ca. 2h Trockenzeit einen blitzsauberen und gepflegten (das Jet Clean Fluid beinhaltet auch Schmierstoffe für die Klingen) Rasierer benutzen zu können. Hier zeigen sich auch deutliche Unterschiede zum Arcitec, die neue Station geht wesentlich leiser zu Werke und verrichtet ihre Arbeit deutlich schneller. Beim Arcitec hat die Trocknung noch gut 4h gedauert. Auch das Reinigungsergebnis im Inneren der Scherköpfe ist viel besser als beim Arcitec. Man merkt, dass sich mittlerweile die Scherköpfe und die Station besser aufeinander abgestimmt sind.

      Auf meiner Todo-Liste steht noch die Nassrasur, über welche ich in einem meiner nächsten Berichte schreiben werde.

      Insgesamt ist mein erster Eindruck sehr positiv. Ich bin vom SensoTouch 3D sehr überzeugt, und bin mir sicher dass es vielen anderen Männern genauso gehen wird. Die Rasur ist deutlich gründlicher und angenehmer, und man startet mit dem guten Gefühl in den Tag, gepflegt auszusehen. Von mir eine klare Kaufempfehlung.

      Habt ihr noch Fragen? In den Kommentaren stehe ich euch Rede und Antwort.
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      4 May 2010

      trnd-Projekt: Philips Wake-up Light Music [erste Eindrücke]

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      Wulm
      Im Rahmen eines trnd-Projektes teste ich momentan das Philips Wake-up Light Music. Dieses Gerät ist ein so genannter Licht-Wecker, welcher einem das tägliche Ritual des geweckt-Werdens durch die Simulation eines Sonnenaufgangs angenehmer machen soll.

      Hier der Inhalt meines Start-Pakets:

      Uebersicht

      • Das Philips Wake-up Light Music
      • zwei Broschüren "Die 20 besten Schlaf-Tipps"
      • neun Broschüren "Natürliches Aufwachen"
      • Der trnd-Projektfahrplan
      • Der trnd-Marktforschungsbogen

      Unboxing habe ich nicht großartig betrieben, hier nur noch ein kleiner Packshot:

      Packshot
      Im Paket des Wake-up Light Music waren dann noch vier Dock-Adapter enthalten, die durch eine etwas untypische Form den iPods wesentlich besseren Halt bieten als "normale" Adapter. Durch die kleine stützende Rampe am hinteren Teil des Adapters kann der iPod auch bei Bedienung des Touch-Screens nicht wackeln und sitzt immer bombenfest im Dock.
      Dock_adapter

      Die Eigenschaften des Wake-up Light Music umfassen die regelbare Beleuchtungsfunktion, ein UKW-Radio, vier verschiedene "natürliche Weckmelodien" (Vogelgezwitscher, Dschungel-Sound, Glockenspiel, Entspannungsmelodie), und natürlich das Dock für iPod/iPhone. Kompatibel sind alle Versionen von iPhone und iPod Touch, der iPod Classic ab 40GB, der iPod 5G und der iPod nano ab der 3. Generation. Wecken lassen kann man sich mit oder ohne Licht, man muss nur die Helligkeit der Lampe auf die gewünschte Stufe stellen, mit der man maximal geweckt werden will. Stellt man die Lampe auf 0, dann wird das Licht zum angegebenen Zeitpunkt auch nicht aktiviert.

      Der eigentliche Weckvorgang über Licht läuft über einen Zeitraum von 30 Minuten, deren Ende die eingestellte Weckzeit ist. Während dieser Zeit wird die Lampe von der geringsten auf die zuvor eingestellte Helligkeit gebracht. So wird ein Sonnenaufgang simuliert, welcher die Ausschüttung des Hormons Cortisol im Körper anregt, und einen natürlicher als durch ein alarmierendes Weckerklingeln aufwachen lässt. Am Ende dieser 30 Minuten wird dann je nach Auswahl entweder eine der vier genannten Weckmelodien gespielt, oder das Radio oder der iPod aktiviert. Das Radio spielt einfach das Programm der zuvor eingestellten Frequenz ab, und der Empfang lässt sich durch Ausrichtung der mitgelieferten Wurfantenne optimieren. Wenn der iPod als Wecker benutzt werden soll, muss man den zu spielenden Titel einmal anspielen, und das Gerät dann im Pause-Modus im Dock lassen. Über den Snooze-Schalter lässt sich der akustische Weckversuch dann 9 Minuten stumm schalten, das Licht bleibt aber aktiv.

      Außerdem bietet das Gerät eine Einschlaf-Funktion, während der das Licht langsam dunkler wird, und auch die Lautstärke der Tonwiedergabe langsam sinkt. Hier kann man Zeit-Intervalle von 15 bis 120 Minuten einstellen.

      Nun aber zum eigentlichen Test, oder besser gesagt, den ersten Eindrücken. Ich habe das WULM jetzt seit drei Tagen auf dem Nachttisch stehen, und konnte mich bislang ausgiebig mit den verschiedenen Funktionen beschäftigen, und auch schon zweimal vom Licht wecken lassen. Einige Dinge sind mir dabei aufgefallen - viele positiv, aber manche auch negativ.

      Positiv:

      • Das Licht lässt sich bis auf 300 lux Helligkeit regeln - das reicht auch, um im Schlafzimmer Fußball zu spielen.
      • Ein Gerät ersetzt bei mir das Ladekabel für den iPod, das Radio, den Wecker und die Nachttischlampe: weniger Unordnung im Schlafzimmer, bessere Schlafhygiene.
      • Die Display-Helligkeit der LED-beleuchteten Uhrzeit/Weckmodus-Anzeige lässt sich einstellen - und das ist auch gut so. Sonst wird's ab einer gewissen Nähe zum Gerät nichts mit dem erholsamen Schlaf, wenn die LEDs das Schlafzimmer beleuchten.
      • Die Bedienung ist relativ leicht, man findet sämtliche Bedienelemente auch im Dunkeln sehr leicht und kann sie intuitiv benutzen.
      • Insgesamt habe ich für das Auspacken, den Aufbau und das Studium der ausführlichen Bedienungsanleitung keine 15 Minuten gebraucht. 
      • Der Klang des Lautsprechers (Philips nennt ihn liebevoll "Premium Sound Box") ist überraschend gut. Natürlich bei der Größe etwas blechern, und die Bässe schütteln einen nicht aus dem Bett, aber für chillige Aufwach-Musik reicht es allemal.
      • Das Gerät lädt auch iPhone, iPod Touch (2G/3G) und iPod Nano 5G auf - es funktioniert somit also auch mit den neuesten Geräten aus dem Hause Apple.
      • Mitgelieferte Dock-Adapter bieten besseren Halt als die anderer Hersteller.
      • Das Aufwachen ist tatsächlich angenehmer, wenn man statt durch ein Geräusch durch das langsam heller werdende Licht geweckt wird. Ich fühle mich so entspannter und kann mit mehr Motivation und Energie aufstehen.

      Negativ:

      • Das WULM gibt in jeder Helligkeitsstufe (außer wenn es aus ist) ein unterschiedlich lautes Brummen von sich. Ob dies an der Energiesparlampe selbst oder daran liegt, dass der Netz-Brumm sich mangels Abschirmung auf den Lautsprecher überträgt kann ich nicht sagen.
      • Ich konnte weder auf der Verpackung, noch in der Bedienungsanleitung, noch im Internet eine Angabe zum Stromverbrauch finden. Es wird zwar betont, dass es sich um eine Energiesparlampe handele, aber eine Angabe des Verbrauchs in handfesten Watt wäre mir lieber als so eine vage Aussage.
      • Ein reproduzierbarer Fehler tritt auf, wenn ein iPod (bei mir iPod Touch 2G oder Nano 5G) im Dock steckt, die Lampe leuchtet, und ich versuche auf dem Bildschirm zu scrollen. Auf dem Nano passiert lange gar nichts, wenn meiner Finger über das Click-Wheel streicht, und beim Touch zittert die Anzeige während des Scrollens. Auch hier vermute ich, dass das an mangelnder Abschirmung liegen könnte.

      Alles in Allem ist das Wake-up Light Music eine echte Alternative zum im Vergleich dazu sehr altmodisch wirkenden Wecker. Wie bereits erwähnt fühle ich mich wenn mich das WULM weckt entspannter und ausgeruhter. So hat mir auch der Montag diese Woche nicht ganz so viel ausgemacht wie sonst.

      Während meines Studiums habe ich mich längere Zeit mit den positiven Effekten von Licht auf die menschliche Psyche beschäftigt, als wir im Rahmen eines Seminars die Auswirkungen von Lichttherapie auf Patienten mit Winterdepression untersucht haben. Auch hier hatten sich sehr schnell und sehr deutlich positive Effekte gezeigt. Während dieses Seminars haben wir auch mit Lichtweckern gearbeitet. Diese Wecker sehen im Vergleich zum Wake-up Light Music jedoch geradezu antik aus. Hier hat Philips wieder einmal einen innovativen Weg erkannt, und mehrere sinnvolle Funktionen kombiniert.

      In den nächsten Wochen stehen noch ein paar intensive Tests an, und ich werde hier laufend darüber berichten, wie es mir mit dem WULM ergangen hat. Zu diesen Tests gehört unter anderem, an zwei Tagen zwei Stunden früher als normal aufzustehen - einmal mit einem konventionellen Wecker, einmal mit dem WULM. Ich denke dass sich gerade in solchen Extremsituationen die Vorteile des "natürlichen Aufwachens" zeigen werden.

      Weitere Informationen zum Philips Wake-up Light Music findet ihr bei Philips oder im trnd-Projektblog. Wer Lust bekommen hat, auch mal bei so einem Projekt von trnd mitzumachen ist herzlich willkommen!

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