immer quick. manchmal auch dirty.
Hier der Inhalt meines Start-Pakets:
Unboxing habe ich nicht großartig betrieben, hier nur noch ein kleiner Packshot:
Im Paket des Wake-up Light Music waren dann noch vier Dock-Adapter enthalten, die durch eine etwas untypische Form den iPods wesentlich besseren Halt bieten als "normale" Adapter. Durch die kleine stützende Rampe am hinteren Teil des Adapters kann der iPod auch bei Bedienung des Touch-Screens nicht wackeln und sitzt immer bombenfest im Dock.Die Eigenschaften des Wake-up Light Music umfassen die regelbare Beleuchtungsfunktion, ein UKW-Radio, vier verschiedene "natürliche Weckmelodien" (Vogelgezwitscher, Dschungel-Sound, Glockenspiel, Entspannungsmelodie), und natürlich das Dock für iPod/iPhone. Kompatibel sind alle Versionen von iPhone und iPod Touch, der iPod Classic ab 40GB, der iPod 5G und der iPod nano ab der 3. Generation. Wecken lassen kann man sich mit oder ohne Licht, man muss nur die Helligkeit der Lampe auf die gewünschte Stufe stellen, mit der man maximal geweckt werden will. Stellt man die Lampe auf 0, dann wird das Licht zum angegebenen Zeitpunkt auch nicht aktiviert.
Der eigentliche Weckvorgang über Licht läuft über einen Zeitraum von 30 Minuten, deren Ende die eingestellte Weckzeit ist. Während dieser Zeit wird die Lampe von der geringsten auf die zuvor eingestellte Helligkeit gebracht. So wird ein Sonnenaufgang simuliert, welcher die Ausschüttung des Hormons Cortisol im Körper anregt, und einen natürlicher als durch ein alarmierendes Weckerklingeln aufwachen lässt. Am Ende dieser 30 Minuten wird dann je nach Auswahl entweder eine der vier genannten Weckmelodien gespielt, oder das Radio oder der iPod aktiviert. Das Radio spielt einfach das Programm der zuvor eingestellten Frequenz ab, und der Empfang lässt sich durch Ausrichtung der mitgelieferten Wurfantenne optimieren. Wenn der iPod als Wecker benutzt werden soll, muss man den zu spielenden Titel einmal anspielen, und das Gerät dann im Pause-Modus im Dock lassen. Über den Snooze-Schalter lässt sich der akustische Weckversuch dann 9 Minuten stumm schalten, das Licht bleibt aber aktiv.
Außerdem bietet das Gerät eine Einschlaf-Funktion, während der das Licht langsam dunkler wird, und auch die Lautstärke der Tonwiedergabe langsam sinkt. Hier kann man Zeit-Intervalle von 15 bis 120 Minuten einstellen.
Nun aber zum eigentlichen Test, oder besser gesagt, den ersten Eindrücken. Ich habe das WULM jetzt seit drei Tagen auf dem Nachttisch stehen, und konnte mich bislang ausgiebig mit den verschiedenen Funktionen beschäftigen, und auch schon zweimal vom Licht wecken lassen. Einige Dinge sind mir dabei aufgefallen - viele positiv, aber manche auch negativ.
Positiv:
Negativ:
Alles in Allem ist das Wake-up Light Music eine echte Alternative zum im Vergleich dazu sehr altmodisch wirkenden Wecker. Wie bereits erwähnt fühle ich mich wenn mich das WULM weckt entspannter und ausgeruhter. So hat mir auch der Montag diese Woche nicht ganz so viel ausgemacht wie sonst.
Während meines Studiums habe ich mich längere Zeit mit den positiven Effekten von Licht auf die menschliche Psyche beschäftigt, als wir im Rahmen eines Seminars die Auswirkungen von Lichttherapie auf Patienten mit Winterdepression untersucht haben. Auch hier hatten sich sehr schnell und sehr deutlich positive Effekte gezeigt. Während dieses Seminars haben wir auch mit Lichtweckern gearbeitet. Diese Wecker sehen im Vergleich zum Wake-up Light Music jedoch geradezu antik aus. Hier hat Philips wieder einmal einen innovativen Weg erkannt, und mehrere sinnvolle Funktionen kombiniert.
In den nächsten Wochen stehen noch ein paar intensive Tests an, und ich werde hier laufend darüber berichten, wie es mir mit dem WULM ergangen hat. Zu diesen Tests gehört unter anderem, an zwei Tagen zwei Stunden früher als normal aufzustehen - einmal mit einem konventionellen Wecker, einmal mit dem WULM. Ich denke dass sich gerade in solchen Extremsituationen die Vorteile des "natürlichen Aufwachens" zeigen werden.
Weitere Informationen zum Philips Wake-up Light Music findet ihr bei Philips oder im trnd-Projektblog. Wer Lust bekommen hat, auch mal bei so einem Projekt von trnd mitzumachen ist herzlich willkommen!